
Ein wichtiger Baustein im Rahmen der Erarbeitung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) ist die Verkehrsentwicklungsplanung (VEP) für die Gesamtstadt in Verbindung mit der Lärmminderungsplanung (Lärmaktionsplanung) sowie eine besondere Verkehrsuntersuchung (teilräumliches Verkehrskonzept) für das Stadtumbaugebiet „südliche Innenstadt”.
Im Rahmen der Untersuchung zum Thema Verkehr werden alle „Bewegungen” der Menschen zu Fuß, mit dem Rollstuhl, dem Rad, dem PKW, LKW sowie Bus und Bahn innerhalb der Stadt und um die Stadt herum betrachtet. Da alle Bereiche der Gesellschaft und der Politik von den Fragen der „Mobilität”, des fahrenden und ruhenden Verkehrs berührt werden, müssen somit die Inhalte und Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung auf allen Ebenen der Stadtentwicklungsplanung berücksichtigt und integriert werden.
Bei der Verkehrsentwicklungsplanung (VEP) geht es nach einer Phase der Bestandsaufnahme und Analyse konkret um die zukünftige Entwicklung des Straßen- und Wegenetzes, der Bus- und Bahnangebote, nicht zuletzt auch um sichere Bedingungen zu Fuß und mit dem Fahrrad in der Innenstadt und in den einzelnen Stadtteilen. Die Erreichbarkeit der zentralen Standorte sowie die Verkehrssicherheit für alle Gruppen der Bevölkerung, der großen und kleinen, der jüngeren und älteren, der mehr oder weniger mobilen Verkehrsteilnehmer sind wichtige Schwerpunkte der Bearbeitung.
Hinzu kommt die Erforderlichkeit, die durch den motorisierten Verkehr erzeugten Umweltbelastungen zu reduzieren und die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen. Wir müssen versuchen, Wege zu finden, wie die Mobilität der Bevölkerung – auch für mobilitätsbehinderte Menschen – mit möglichst wenig Umwelt- und Umfeldbelastungen gewährleistet und wie die Erreichbarkeiten der verschiedenen Stadtfunktionen – Wohnen, Arbeiten, Bildung, Einkauf, Freizeit – angemessen gesichert werden können.
Zielsetzung zukunftsorientierter Verkehrsentwicklungsplanung ist der Ausgleich der Interessen der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer, wobei alle Verkehrsarten entsprechend ihrer Bedeutung am Verkehrsgeschehen einbezogen werden.
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben deutlich gemacht, dass mit strategisch angelegten Planungen und Konzepten, die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Verkehrsarten berücksichtigen, die besten Ergebnisse in der Verkehrsentwicklung erzielt werden können.
Mit der Erarbeitung des Verkehrsentwicklungsplanung für die Stadt Bad Oldesloe wurde das Planungsbüro Gertz Gutsche Rümenapp www.ggr-planung.de (externer Link) beauftragt. Projektleiter ist Herr Dipl.-Ing. Jens Rümenapp.
Die Präsentationen zur Verkehrsentwicklungsplanung finden Sie hier...